2004 - 1. Preis

mueller
Feuerstelle - Felix Müller
Felix Müller erhielt den Preis für eine zerlegbare, eiserne Feuerstelle. Überzeugend fand die Jury, dass der Gestaltungswille des Designers in erster Linie von der Nutzbarkeit des Objektes geprägt ist. Die Feuerstelle, die nicht verschraubt, sondern nur mit Keilen zusammengesteckt wird, ist so großzügig gestaltet, dass gerade die Ursprünglichkeit des Feuers eindrucksvoll erlebt werden kann. „Der Designer hat sich dem Thema Feuerstelle sehr innovativ genähert und auf intelligente Art umgesetzt“ war die Meinung der Jury.

2004 - 2. Preis

isensee
Schal - Ulrike Isensee
„Ein phantasievoller Umgang mit dem Thema Weben“, bewertete die Jury den Fadenobjekt-Schal der Hamburger Designerin Ulrike Isensee. Indem sie unorthodox und durch eine mutige Farbwahl, das häufig sehr solide Image eines Webstücks „in Unordnung gebracht“ hat, ist es der Designerin gelungen, eindrucksvoll die Möglichkeiten des Gewerks zu erweitern. „Und trotzdem erfüllt das Objekt alle Voraussetzungen zur Nutzung als Schal, Stola, aber auch als Schmuckstück.“

2004 - 3. Preis

lorenz-p
Armreif - Dieter Lorenz
Den dritten Preis vergab die Jury 2004 an Dieter Lorenz für einen Armreif aus brasilianischem Achat. Vor allem die haptische Qualität des Unikat-Schmuckstücks zeichnete für die Jury die Preiswürdigkeit aus. Auf den ersten Blick scheint der Armreif unscheinbar. Bei näherem Hinsehen wird aber klar, wie der Designer mit seinen Gravuren auf den Stein reagiert hat und die Besonderheiten herausgearbeitet hat.