1997 - 1. Preis

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Schalkragenjacke - Vivian Hackbarth
Die Düsseldorferin Vivian Hackbarth wurde ausgezeichnet für ein dreiteiliges Set, dass nicht nur zum Anziehen bestimmt ist, sondern darüber hinaus ein Gesamt-Konzept und ein Experiment ist …
Drei Ausführungen desselben Schnitts thematisieren nicht nur Stoff oder Verarbeitung, sondern Bekleidung überhaupt.
Die verschiedenen Resultate zeigen ohne aufdringliche Darstellung in gekonnter Selbstverständlichkeit, fast mit Understatement, wie das Thema Bekleidung und Mode sich vor blossen Gags schützen und doch zu prinzipiellen Aussagen kommen kann – dabei dennoch tragbar ist.

1998 - 1. Preis

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Modulares Bekleidungssystem - Vivian Hackbarth
Bei dem Modularen Bekleidungssystem von Vivian Hackbarth bilden mehrere Textile Röhrenelemente eine Bekleidungseinheit. Durch unkomplizierte Raffinesse können Sie zu einem immer wieder anderen Outfit aneinander gefügt werden.
„ … Die Arbeit zeichnet sich vor allem durch eine formale Vielfalt aus, das heißt, der Träger hat viele unterschiedliche Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass die formale Ästhetik beeinträchtigt wird …“

1998 - 2. Preis

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Armreif, Ring - Regina Schütz
Die Schmuckdesignerin Regina Schütz wurde für eine Kombination aus Silber-Ringen und -Armreifen ausgezeichnet, deren Form einzeln auf das Minimalste reduziert wurde und die gerade als „Dreier-Ensemble“ Schmuckcharakter zur Geltung bringen.
„… Die Arbeit von Regina Schütz überzeugte uns u.a. durch die eigenwillige Form, die sich durch das unkonventionelle Herstellungsverfahren ergab. Bei diesem Verfahren trägt nicht nur der Schöngeist des Designers, sondern ebenfalls der Zufall bei jedem einzelnen Produktionsvorgang zur Form des Produktes bei …“
Handgenähte textile Hüllen geben einer Gussform ihre einzigartige dreidimensionale Silhouette. Gleichzeitig wird die Oberfläche des Silbers durch die Beschaffenheit des verwendeten Textils geprägt. Während das flüssige Silber in die Hülle gegossen wird, umspielt sie ein Wasserbad. Im Moment des Aufeinandertreffens der beiden Flüssigkeiten erstarrt das Metall und friert die Dynamik des Gussvorgangs in unvorhersehbarer Weise ein.

1999 - 1. Preis

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Hut - Katrina Berg
Aus der Begründung der Jury: „ … bei dieser Arbeit hat uns die Designerin vollends von Entwurf, Verarbeitung und Designkonzept überzeugt: Es ist - aus einem schlauchartigen Grundkonzept - ein Hutmodell entstanden, das durch die Verwebung von Nylonfilamenten und Naturfasern individuell formbar und je nach Laune gestaltbar ist. Gerade diese, dem Träger zugestandene, formale Vielfalt macht die Hutkollektion von Katrina Berg auszeichnungswürdig“