2006 - 1. Preis

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Schals - Andreas Möller
Andreas Möller wurde für ein handgewebtes Ensemble aus drei Schals ausgezeichnet, dass die Jury vor allem durch seine anspruchsvolle und saubere Verarbeitung beeindruckte. „Die Schals sind ein perfektes Zusammenspiel von Material, Technik, Entwurf und Design“, erklärt die Jury. „Vor allem die Farbwahl und die webtechnische Raffinesse harmonieren besonders miteinander.“

2006 - 2. Preis

grenz
Hutobjekt - Petra Grenz
Durch eine Auseinandersetzung mit japanischer Kunst entwickelte Petra Grenz die „Rosenkissen“, die die Jury auszeichnete. Sie sind ca. 15 x 15 cm groß und bestehen aus einer Unterseite aus Wollstoff und einer Oberseite aus grobem Webstoff. Die Oberseite ziert ein zu einer dreidimensionalen Rosenblüte zusammengelegtes Schrägband. Das Kissen ist abschließend mit Organzastoff überzogen. Es kann als Brosche oder kleines Hutobjekt getragen werden. Die Jury hob vor allem die einfache, aber sympathische Idee des „Kissens“ hervor. Durch den Überzug aus Organza entstehe ein sehr verblüffender Hologramm-Effekt. „Im Grunde genommen ist das Objekt ein basic, dass vielzählig variiert werden und Grundlage einer Produktlinie sein kann.“

2006 - 3. Preis

hitzler
Schalenensemble - Johanna Hitzler
Von der Jury wurde Johanna Hitzler für ein Schalenensemble ausgezeichnet. Die doppelwandigen Schalen sind aus Porzellan gegossen. Die Form ist schräg, wobei die Schräglage mit zunehmender Größe der Schale abflacht. Die Innenform ist ein Kugelsegment. Die Jury hob die zeitgemäße Formensprache und die handwerklich perfekte Herstellung der Objekte hervor. „Die Designerin zeigt einem ganzen Gewerk die Möglichkeit neue und modernere Wege zu gehen, ohne dabei in’s zu Trendige oder Spektakuläre abzurutschen“, betonte die Jury.